Mit dem vorliegenden Werk erzielen wir nur die Gnade Gottes
und Seines Propheten Mohammads, Gottes Segen und Heil auf ihm.
Das ist unser Propret Authoresses
Das ist Mohammad
Das ist unser Propret Authoresses
Allah, der Erhabene, sagte:
Gottes Gesandter glaubt an das ihm von seinem Herrn Offenbarte, und also die Gläubigen: Sie glauben alle an Gott, an Seine Engel, an Seine Bücher und an Seine Gesandten. Sie sagen: „Wir glauben an die Gesandten, ohne Unterschied zwischen ihnen zu machen.“ Sie beten Gott an: „ Wir haben Deine offenbarte Botschaft gehört und fügen uns. Vergib uns, Herr! Zu Dir kehren wir zurück.“
( „Al-Baqara“, Verse 285)
Deutlich bedeutet die Verse, dass der Prophet Mohammad als Letzter aller Propheten gesandt wurde. Er glaubt an die Offenbarung und den Quran (die offenbarte Botschaft). Er und seine gläubigen Gefährten glauben auch an die Einzigkeit Gottes, seine Engel, seine Offenbarungsbücher und seine Gesandte.
Der Prophet lehrte uns, dass ein richtiger, gläubiger Moslem an alle Propheten Allahs ohne Unterschied glauben muss.
Der Islam bewertet hoch den Respekt und Gleichheit aller Religionen. In der Frühzeit Islams förderte der Prophet seine in Mekka wegen ihres Glaubens verfolgten Gefährten dazu, nach Abessinien zu immigrieren, wo sie Schutz und Zuflucht bei dem abessinischen König Al-Nagashi fanden. Warum? Er war ein Monotheist, also ein Christ, der die Moslems nie belästigen würde.
Ein anderes Beispiel des Umgehens mit den Andersgläubigen ist zwar: Ein jüdischer Nachbar des Propheten beharrte darauf, täglich an der Hauswand des Propheten zu urinieren und die Abfälle zu schmeiβen. Eines Tages ging der Prophet aus und fand keine Spuren des Juden. Er fragte nach ihm und wurde informiert, dass der Jude krank war. Der Prophet besuchte den kranken Nachbarn, was sehr positiv auf ihn auswirkte. Er bekannte sich zum Islam.
So war das Verhalten des Propheten mit den Andersgläubigen. Und wir nehmen ihn als ein gutes Vorbild, das zu folgen ist.
Allah, der Erhabene, sagte:
Wir haben dich zu allen Menschen als Verkünder froher Botschaft und Warner entsandt. Doch die meisten Menschen wissen es nicht. (Saba, Verse28)
Allah, der Erhabene, sagte:
Die Gläubigen, Juden, Christen, Sabäer und diejenigen, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und gute Werke verrichten und sich eines guten Lebenswandels befleiβigen, haben ihren Lohn bei ihrem Herrn. Sie brauchen keine Angst zu haben, und sollen nicht traurig sein. ( „Al-Baqara“, Verse62)
Allah, der Erhabene, sagte:
O ihr Menschen! Wir haben euch aus Mann und Frau (Adam und Eva) erschaffen und haben euch zu Völkern und Stämmen werden lassen, damit ihr euch kennenlernt. Der Edelste vor Gott ist der Frommste unter euch. Gottes Wissen und Kenntnis sind unermesslich. ( „Al-Hudschurat“, Verse13)
Der Islam fordert auf, sich auf die Welt zu eröffnen, um seine Werte und Lehre zu verbreiten, damit die ganze Menschheit den Nutzen daraus zieht. Und umgekehrt: Die Muslimen können auch dadurch aus den anderen Kulturen den Nutz ziehen.
Der Islam vom Propheten Mohammad unterscheidet sich inhaltlich nicht vom Judentum Moses, vom Christentums Jesus oder von den anderen Religionen anderer Propheten. Zwar unterscheiden sich alle Offenbarungsreligionen in Form und Ritualen, doch sind sie inhaltlich einig, da sie alle an den einzigen Gott zu glauben auffordern.
Die Form des Islams vom Propheten Mohammad unterscheidet sich dadurch, dass der Islam eine internationale, menschliche und ewige Botschaft ist, die sich nicht auf die Araber, einen Stamm, ein Volk, ein Land, oder eine Zeitspanne beschränkt. Die Botschaft des Islams wendet sich an jeden Menschen. Genauer ist sie eine Mission für das menschlichen Bewusstsein. Deshalb begann die Botschaft Islams mit dem Befehl „ Lies!“ „Lies im Namen deines Herrn, Der alles erschaffen hat! Er erschuf den Menschen aus einem Embryo. Lies! Dein Herr ist der Erhabenste, Der das Schreiben mit dem Schreibrohr lehrte. Er lehrte den Menschen, was er nicht wusste.“
( „Al-Alaq“, Verse1:5)
Das ist der Islam im Grunde genommen, eine Aufforderung zum Lesen, eine Botschaft, die unbedingt zum Wissen führt.
In diesem Zusammenhang drängte der Prophet in mehreren seiner Überlieferungen die Muslimen dazu, das Wissen zu erwerben.
„Die Suche nach dem Wissen ist jedem Muslim und jeder Muslimin eine Pflicht.“
Der Prophet entsandte mehrere Botschafter an die Könige der Welt: Kaiser von Rom, Chosroes von Persien, Herrscher von Ägypten und an andere Stammesführer im arabischen Halbinsel (Najd, Ghassan, Jemen). Damit setzte der Prophet zum Ziel, sie friedlich zum Islam aufzufordern. In seinem Gespräch mit Moaaz bin Dschabal, seinem Sondergesandten an Jemen, empfiehl ihm der Prophet: „Bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab. Macht es leicht und erschwert nicht. Ihr werdet Menschen der heiligen Bücher (Juden, Christen) treffen, die euch nach dem Schlüssel des Paradies fragen werden. Sagt: Er ist die Bezeugung, dass es keinen Gott auβer Allah gibt, Dem Einzigen, Der keinen Partner hat.“
Der Überlieferung des Propheten zufolge wurde er schwer am Gesicht auf dem Ohud-Feldzug verletzt, was seine Gefährten sehr störte. Sie sagten ihm: „ Hättest du die Heiden verdammt!“ Der Prophet sagte: „ Ich wurde nie entsandt, um Menschen zu verfluchen. Vielmehr wurde ich als Prediger der Barmherzigkeit gesandt.“ Dann betete er Gott an: „ Allah, führe mein Volk zum rechten Weg, denn es fehlt ihm am Wissen.“
Der Prophet war daran gewöhnt, die Hausarbeiten unter seinen Angehörigen zu machen. Er melkte seine Ziege, flickte seine Kleider, reparierte seine Schuhe, diente sich, fegte das Boden, fütterte seinen Kamel, aβ mit dem Diener, kaufte sich ein.
Sie spiegelt sich u.a. bei der Eroberung Mekkas, als die Heiden von Kuraish (dem gröβten Stamm Mekkas) dachten, der Prophet würde an ihnen dafür vergelten, dass sie ihn und seine Gefährten belästigten, verfolgten und von Mekka vertrieben. Der Prophet fragte sie, nachdem er Mekka eroberte: „ Was soll ich eurer Meinung nach mit euch tun?“ Sie sagten: „ Du bist wie immer ein groβmütiger Bruder und Neffe.“ Der Prophet sagte:“ Geht! Ihr seid frei.“
Der Prophet erinnerte sich immer an seine geliebte erste Frau, Khadidja, auch längere Zeit nach ihrem Tod. So gab er dauernd Geschenke und Spenden an Bekannte von Khadidja.
Der Prophet sagte: „ Die Diener sind eure Brüder in der Menschlichkeit. Sie arbeiten bei euch. Wer ein Diener hat, hat ihn von dem zu ernähren, was er selbst isst und muss ihn damit bekleiden lassen, was er selbst anhat. Belastet sie nicht mit schweren Arbeiten, sonst helft ihnen dabei!“
Der Prophet forderte seine Gefährten:
„ Lasset euch die Kriegsgefangene angelegen sein!“
In mehreren Situationen bevorzugte der Prophet die Friedensoption. So schloss er den Al-Hodaybia-Vertrag ab (eine Beilegung mit dem Stamm Kureish), als er und seine Gefährten nach Mekka auf eine Pilgerfahrt Omra gehen wollten. Es wurde ihnen verwehrt, in Mekka einzutreten. Der Prophet war in der Lage, gegen Kureish zu kämpfen und Mekka damit zu einem Blutbad zu machen. Doch wollte er Frieden und drängte Kureish dazu, den Vertrag abzuschlieβen.
Der Prophet beharrte darauf, sich mit seinen Gefährten zu beraten, bevor er einen für die Moslems wichtigen Entschluss fasste. Vor allem passierte es bei den Feldzügen. So teilte er die Meinung von Salman dem Persier, der den Propheten beriet, um die Stadt Medina einen Schutzgraben zu ziehen. Dieser Feldzug wurde mit dem Graben-Feldzug bekannt.
Die moralische Lehre und Überlieferung des Propheten
“ Ich wurde gesandt, um die beste Moral zu vollständigen.“
Von seinem Leben wurde bekannt, dass er gar keinen Menschen ( weder Mann noch Frau ) schlug, schimpfte, betrug oder verriet. Er log nie, brach keine Versprechung und rächte sich nie. Seine Frau Aischa beschrieb seinen Charakter: „ Sein Charakter war der Quran.“
Allah, Der Erhabene, sagte: „ Und du verfügst wahrlich über einen groβartigen Charakter.“(Al-Qalam, Verse 4)
Als beste Moral des Menschen gegenüber dem Herrn und Seinen Dienern umfasst die Überlieferung des Propheten: „ Es ist dies, dass du Gott dienst, als ob du Ihn sähest. Auch wenn du Ihn nicht siehst, so siehst Er dich doch.“
Was den Diener zur Schüchternheit vor Gott führt, ist seine Überzeugung, dass Gott alles beobachtet, bewacht und kontrolliert.
Allah, der Allmächtige und Herr der Majestät, sagte:
Wissen sie nicht, dass Gott alles weiß, was sie geheim halten und was sie einander anvertrauen, und dass Gott alles Verborgene genauestens kennt?
( „At-Tauba“, Verse78)
Der Prophet, Gott segne ihn und schenke ihm Heil, empfiehl die Muslimen, sich an die gehobene Moral zu halten. U.a. sind folgende Beispiele :
1. sich fragen
„ Zieht euch zur Verantwortung für eure Taten und Worten, bevor ihr danach gefragt wurdet. Und gleicht sie aus, bevor sie euch belasten.“
Das bedeutet: Wenn der achtlose Mensch sich vor den Gefahren retten will, indem er sich entschlieβt, etwas zu sagen oder zu tun, muss er zunächst in Betracht ziehen, dass Allah nach seinem Sagen und Tun fragen wird. Er hat deshalb die Antwort auf Gottes Frage vorzubereiten, bevor er den Entschluss fasst. Wenn er die Antwort für recht und vom Gott akzeptabel hält, dann kann er die Sache auf sich nehmen. Denn die Konsequenzen sind sowohl diesseitig als auch jenseitig angenehm. Wenn er doch sieht, dass Allah seine mögliche Antwort nicht akzeptieren würde, muss er es lassen. Das ist die Grundlage des Redens und Tuns im Islam.
2. gut reden und tun
“ Zum Paradies gehört jeder, der leichtherzig, aufgeschlossen, flexibel und nahestehend ist. Und zur Hölle gehört jeder, der hart, starr ist und seiner Familie, seinem Freund und Stamm nicht beisteht. “
„ Redet gut mit den Menschen, und sagt ihnen keine Böse.“
„ Kein Gläubiger ist der, wer beschimpft, verfluchtet, schmäht und schamlos ist.“
Allah, Der Erhabene, sagt:
„Sage meinen Dienern, sie sollen auf die angenehmste, zutreffendste Weise sprechen, wenn sie mit den Ungläubigen reden. Der Satan möchte zwischen ihnen Zwietracht säen. Er ist eindeutig der Feind des Menschen.“ (“Al-Israa“, Verse 53)
Das bedeutet: Die Moral ist Schwerpunkt der Religion. Der Beste ist der, wer das Beste redet und tut. Jeder muss die Geschöpfe Gottes genau so gut behandeln, wie er behandelt werden möchte. Man muss deshalb mit dem schlechten Reden und Tun aufhören, da Gott den Menschen aufgrund seiner Moral gegenüber den anderen behandelt. Wer für die anderen Barmherzigkeit zeigt, belohnt sich die Gnade und Barmherzigkeit Gottes.
Die Groβmütigkeit gegenüber einem Diener aus Hochschätzung und Respekt des Herrn bedeutet gleichermaßen die Groβmütigkeit gegenüber dem Herrn.
Einer Überlieferung des Propheten zufolge sagt Gott seinem Diener im Jüngsten Tag: „ Ich hatte Hunger, und du hattest mich nicht ernährt. Ich hatte Durst, und du hattest mir nicht zu trinken gegeben. Ich war krank, und du hattest mich nicht besucht.“ Der Diener fragt: „Wieso bist Du, O Gott der Welten, hungrig, durstig, und krank?“ Allah erwidert erklärend: „Mein Diener X war krank. Hättest du ihn besucht, hättest du mich bei ihm gefunden. Mein Diener X war hungrig. Hättest du ihn ernährt, hätte ich dich dafür belohnt. Mein Diener X war durstig. Hättest du ihm zu trinken gegeben, hätte ich dich dafür belohnt.“
3. sich um Eltern kümmern
Ein Mann fragte den Propheten: „Wer hat am meisten den Anspruch, dass ich ihm ein guter Gefährte bin ( dass ich mich um ihn kümmere)?“ Der Prophet sagte: Deine Mutter, deine Mutter, deine Mutter, und dann dein Vater.“
4. die Menschen nicht belästigen
„Der Moslem ist derjenige, vor dessen Zunge und Hand die Moslems sich sicher sind.“
„ Keiner von euch ist gläubig, bis er seinem Bruder auch dasselbe wünscht, was er für sich selbst wünscht.“
5. auf das Privatleben berücksichtigen
„ Dazu, dass der Muslim ein guter Muslim ist, gehört, von dem abzulassen, was ihn nichts angeht.“
„ Wer der Mangelhaftigkeit der Menschen folgt, enthüllt Gott sein.“
6. auf die Frauen berücksichtigen
„ Lasst euch die Frauen angelegen sein. Meint es gut mit ihnen.“
7. auf die Nachbarn berücksichtigen
„ Keiner von euch ist gläubig, bis vor dessen Herz sein Nachbar sicher ist.“
„ Gibrael hörte nicht auf, mir den Nachbarn solange anzuempfehlen, bis ich dachte, er würde ihn zu meinem Erben machen.“
8. Kriegsmoral achten
Der Prophet empfahl die moslemischen Kommandanten während eines Feldzugs: „Ich rate euch, Gott zu fürchten und es gut mit den begleiteten Moslems zu meinen. Verratet nicht, geht nicht zu weit beim Kämpfen, tötet kein Kind, keine Frau, keinen Alten oder Pfarrer! Baut kein Gebäude ab, rottet keinen Baum aus!“
9. Tiere schützen
„ Eine Frau wurde gequält und in die Hölle geschickt, weil sie eine Katze einsperrte. Weder fütterte die Frau die Katze, gab ihr zu trinken, noch ließ sie frei, um selbst essen und trinken zu können.“
10. menschliche Verhalten
„ Beneidet einander nicht, überbietet einander (beim Handel) nicht, hasst einander nicht, wendet euch nicht voneinander ab, unterbietet einander (beim Kauf) nicht, sondern seid Diener Allahs und Brüder! Der Moslem ist Bruder des Moslems; er belügt ihn nicht und verachtet ihn nicht. Die Frömmigkeit liegt hier (Der Prophet weist auf das Herz hin). Wahrlich, euer Blut, eure Güter und eure Ehre sind unter euch genauso heilig. “
Nachwort
Allah, Der Erhabene, sagte: „ Wir haben dich als Gnade für die ganze Welt entsandt.“ ( „Al-Anbiyaa“, Verse 107)
Ein solcher Charakter des Propheten Mohammads, Gottes Segen und Heil auf ihm, gilt als ein Vorbild für die ganze Menschheit mit verschiedenen Religionen, Nationalitäten und Nationen. Mohammad ist von groβem Charakter auf allen Lebensgebieten.
Gott wollte, dass wir die Details seines Lebens in allen dessen Phasen wissen, da er uns ein guter Vorbild ist.
Dazu befahl Gott uns, den Propheten mehr als irgendeinen und irgendwas zu lieben, verehren und respektieren.
Allah, Der Erhabene, sagte:
„ Sprich: wenn euch eure Eltern, Kinder, Geschwister, Ehepartner, Verwandte und das von euch erworbene Vermögen und der Handel, um dessen Rückgang ihr bangt, und die Wohnstätten, die ihr gern habt, euch lieber sind als Gott, Sein Gesandter und der Kampf auf Gottes Weg, dann wartet Gottes schwerwiegendes Urteil ab! Gott leitet die Frevler nicht zum rechten Pfad. („At-Tauba“, Verse 24)
Diese Verse gilt irgendwann und irgendwo, da der Prophet noch unter uns mit seinen Lehren, Überlieferungen, seiner Gnade und Liebe zu uns lebt. Er schenkt uns wieder Gottes Segen und Heil jedes Mal, wenn wir ihm dasselbe wünschen. Unsere Taten werden ihm jeden Donnerstag gezeigt. Er segnet, was Gutes ist und dankt. Wenn unsere Taten schlecht sind, bittet er Gott um Vergebung für uns.
Die Beleidigung durch die Karikaturen ist eine Beleidigung der ganzen Menschheit, da der Prophet für die ganze Welt entsandt wurde und das Gesicht der Geschichte vielen westlichen Denkern und Philosophen zufolge ändern konnte. Selbstverständlich akzeptieren wir weder bewusste noch unbewusste Beleidigung des groβmütigen Propheten.